1995 Quinta do Noval Vintage Port: ein eigenwilliger Nachfolger des Jahrgangs 1994
Auf das viel diskutierte Erntejahr 1994 folgte eine weitere Ausgabe von Quinta do Noval. Gerade der Vergleich zwischen diesen beiden Flaschen macht den Vintage Port so faszinierend: dieselben Weinberge und dieselbe Tradition, aber eine andere Vegetationsperiode und somit eine ganz eigene Entwicklung.
Der Reiz des Vintage Port liegt in der Kombination aus einer kurzen Zeit im Weinberg und einer langen Reifung in der Flasche. Nach der Lese wird der Wein relativ jung abgefüllt; anschließend bestimmt die Zeit mit, was es im Glas zu entdecken gibt. Dabei entwickelt sich jede Flasche anders, abhängig von den Lagerbedingungen.
Was schmeckt man in diesem Jahrgang?
Brombeeren, Pflaumen und Gewürze vermischen sich mit sanften Noten von Trockenobst und Kakao. Die genaue Ausprägung hängt vom Zustand der Flasche und der Zeit ab, die der Wein nach dem Öffnen erhält. Genau das macht einen älteren Vintage Port so besonders: Nicht jedes Aroma entfaltet sich sofort beim ersten Schluck.
Eine Flasche, die man bewusst genießen sollte
Servieren Sie diesen Portwein zum ruhigen Ausklang einer Mahlzeit, eventuell zusammen mit gereiftem Käse oder Nüssen. Servieren Sie ihn vorzugsweise bei einer Temperatur von 16–18 °C in einem geeigneten Portweinglas. Bei einer älteren Flasche kann sich Sediment gebildet haben; stellen Sie sie vorher aufrecht hin und gießen Sie den Wein bei Bedarf vorsichtig in eine Karaffe um.
Die Geschichte von Quinta do Noval
Quinta do Noval ist einer der charakteristischen Namen des Douro, dessen Weinberge untrennbar mit der Landschaft entlang des Flusses verbunden sind. Ein Vintage-Port dieses Hauses bietet die Möglichkeit, den Charakter eines einzelnen Erntejahres über viele Jahre hinweg zu verfolgen.
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